Behandlungen

Das Leben von Frauen ist geprägt von Hormonen. Neben vielen anderen sind dies vor allem die Sexualhormone, die zyklisch ausgeschüttet werden und wenn sie aus der Balance geraten – z.B. durch natürliche Reifungs- und Alterungsprozesse wie Pubertät oder Wechseljahre, nach Absetzen der Pille, durch Stress, ungesunde Ernährung, zu wenig Schlaf usw. – das Leben von Frauen stark beeinträchtigen können.

Die meisten Frauen leiden während ihres Lebens zumindest zeitweise unter unregelmäßigen Zyklen, Schmerzen während der Monatsblutung, Schmerzen in den Brüsten oder unreiner Haut. Später, mit Absinken der Hormonspiegel in den Wechseljahren kommt es häufig zu Hitzewallungen, Einschlaf- oder Durchschlafbeschwerden, depressiven Verstimmungen, urogenitalen Beschwerden, Kopfschmerzen uvm. Am häufigsten treten solche Symptome während Umbruchphasen wie Pubertät, nach Absetzen der Pille, Schwangerschaft und Wechseljahren auf, teilweise leiden Frauen aber auch zeitlebens z.B. unter Schmerzen während der Periode, Stimmungsschwankungen und Brustspannen vor der Periode oder immer wiederkehrenden Blasenentzündungen.

Die Naturheilkunde bietet hier ein großes Spektrum an Therapiemöglichkeiten, die uns Frauen in den unterschiedlichen Lebensphasen mit ihren ganz unterschiedlichen Anforderungen oder auch bei schon länger bestehenden Problemen unterstützen können. In einem ausführlichen Anamnesegespräch erarbeiten wir auf der Schilderung Ihrer Beschwerden und Wünsche und entsprechender Diagnostik, z.B. mittels Hormonspeicheldiagnostik, einen individuell auf Sie zugeschnittenen Therapieplan.

Bei jeglichen Fragen und Beschwerden im Zusammenhang mit Ihrem Frau-Sein sprechen Sie mich an, ich freue mich, Sie in meiner Praxis begrüßen zu dürfen!

Wechseljahre

Wechseljahre

Meist beginnen die Wechseljahre der Frau, auch Klimakterium genannt, mit Mitte vierzig bis Mitte fünfzig. Der Menstruationszyklus wird zunächst unregelmäßig, dann hört er ganz auf. Zunächst sinkt der Progesteronspiegel, oft schon Jahre bevor frau an die Wechseljahre denkt, später auch die Östrogenproduktion.

Dieser „Wechsel der Lebensphasen“ kann mit mehr oder weniger heftigen Symptomen vonstattengehen. Ca. 1/3 der Frauen hat wenige bis keine Beschwerden, 2/3 klagt über starke bis sehr starke Beschwerden.

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Der während der Wechseljahre erfolgende Übergang der Ovarien (Eierstöcke) in die funktionelle Ruhe dauert mehrere Jahre, die letzte Blutung wird Menopause genannt. Hieraus ergeben sich die Begriffe Prämenopause als die Zeit vor der letzten Blutung und Postmenopause als die Zeit danach. Die späte Menopause wird auch Senium (Greisenalter) genannt. Die Perimenopause ist der Zeitraum von etwa 1 Jahr vor und nach der Menopause.

Durch den sinkenden Hormonspiegel leiden viele Frauen unter mehr oder weniger ausgeprägten Symptomen wie

  • Hitzewallungen, Schweißausbrüche
  • Schlafstörungen
  • depressive Verstimmungen
  • Reizbarkeit, Ängste
  • körperliche und mentale Erschöpfung
  • Kopfschmerzen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Osteoporose
  • Atrophie (Rückbildung) der Scheidenschleimhaut, dadurch
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Jucken, Brennen
  • Libidoverlust
  • urogenitale Problem, wie z.B. wiederholte Blaseninfekte ((Link))
  • trockene Haut und Schleimhaut, Falten, Haarausfall, , brüchige Nägel, Sehstörungen
  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
  • Infektanfälligkeit

Therapie

Bei hohem Leidensdruck kann die sogenannte Hormonersatztherapie (HET) helfen. Diese ist jedoch umstritten, weist sie bei guter Wirksamkeit doch auch Nachteile wie ein erhöhtes Brust- oder Gebärmutterkrebsrisiko auf und wird deshalb von vielen Frauen abgelehnt. In vielen Fällen, z.B. bei milderen Symptomen oder wenn keine Hormontherapie gewünscht wird oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, ist eine sehr gute Linderung mit pflanzlichen Präparaten, Ernährung, Mikronährstoffen oder auch mit homöopathisch potenzierten Hormonen möglich.

Bei jeglicher Therapie ist eine länger andauernde Anwendung empfehlenswert, unterstützt durch eine Veränderung des Lebensstils, falls nötig, und einer positiven Einstellung, denn

Die Wechseljahre sind  keine Krankheit, sondern ein natürlicher Vorgang.

Sprechen Sie mich an  und ich unterstütze Sie gerne auf Ihrem Weg durch diese wechselhafte, spannende Zeit!
Ich berate Sie gerne.

Schmerzhafte Regelblutung

Schmerzhafte Regelblutung (Dysmenorrhoe)

Symptome

  • Krampfartige bis kolikartige Bauchschmerzen, am stärksten in den ersten Tagen der Periode, abnehmend mit der Blutungsdauer, häufig verbunden mit
  • Verdauungsbeschwerden
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
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Man unterscheidet:

Primäre Dysmenorrhoe: Diese tritt einige Monate nach der ersten Monatsblutung (Menarche) auf und bessert sich oft spontan nach der ersten Schwangerschaft

Sekundäre Dysmenorrhoe: Diese wird erst später erworben und beruht meist auf organischen Veränderungen wie z.B. Endometriose, Myomen, entzündlichen Prozessen im Bauchraum, Zysten uvm.

Schmerzhafte Regelblutungen sind sehr weit verbreitet, sind aber keinesfalls eine „normale“ Begleiterscheinung des weiblichen Hormonzyklus oder eine Bagatelle. Medizinisch zählen sie zu den chronischen Schmerzzuständen, die frühzeitig und ausreichend therapiert werden sollten, um die Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses zu vermeiden. Studien zeigen, dass Menstruationsschmerzen zudem das Risiko für nicht-zyklische Beckenschmerzen, Depressionen und Angsterkrankungen erhöhen.

Ursachen

Verantwortlich für die Schmerzen bei primärer Dysmenorrhö ist vermutlich eine erhöhte Produktion von Prostaglandinen – körpereigenen Schmerzbotenstoffen –, die zu verstärkten Gebärmutterkontraktionen und einer schmerzhaften Minderdurchblutung (Ischämie) der Uterusschleimhaut führt. Auch eventuelle Begleitsymptome wie Übelkeit, Durchfall und Kopfschmerzen lassen sich durch den Einfluss der Prostaglandine erklären. Die Schmerzen treten nur bei ovulatorischen Zyklen (Zyklen mit Eisprung) auf, die sich bei jungen Mädchen erst innerhalb von einem bis zwei Jahren nach der ersten Regelblutung bilden.

Zu den Risikofaktoren für eine primäre Dysmenorrhoe zählen eine frühe Menarche, Rauchen und eine schlanke Figur (BMI unter 20). Psychische Belastungen wie Angst oder Stress können die Beschwerden verstärken.

Therapie

Neben schulmedizinischen Verfahren, wie der Einnahme von Schmerzmitteln, gibt es vielfältige naturheilkundliche Therapieansätze von der Phytotherapie (Anwendung von Heilpflanzen) über die Homöopathie, Nahrungsergänzungsmittel und Änderung der Lebensumstände.
Ich berate Sie gerne.

PMS

PMS – Prämenstruelles Syndrom

Viele Frauen kennen das: Einige Tage vor „den Tagen“ beginnt es jeden Monat von vorne. Ein Potpourri aus wenigen oder vielerlei Symptomen, die das Leben der Frau häufig mehr oder weniger beeinträchtigen.

Symptome

Die Symptome sind vielfältig und von Frau zu Frau unterschiedlich. Sie umfassen körperliche und psychische Beeinträchtigungen, die häufigsten sind

  • Unterleibsschmerzen, Brustspannen und -schmerzen, Kopfschmerzen, Heißhungerattacken, Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen, Rückenschmerzen, Verdauungsbeschwerden
  • Stimmungsschwankungen, Aggressionen, Traurigkeit, depressive Verstimmungen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, gesteigerte Ängstlichkeit
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Ursachen

Die Ursachen des PMS sind nicht eindeutig geklärt. Vermutlich spielen zyklusbedingte Schwankungen der Blutspiegel weiblicher Hormone (Östrogen, Progesteron) eine zentrale Rolle.

Stress, Partnerschaftsprobleme, unausgewogene Ernährung, familiäre Vorbelastung, eine Schilddrüsenunterfunktion, wenig Bewegung, Rauchen oder auch Übergewicht können die Symptome noch verstärken.

Therapie

Für die Behandlung des PMS bietet die Naturheilkunde ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Vor allem mit

  • Phytotherapie (Therapie mit Pflanzen)
  • Homöopathie
  • homöopathisch potenzierten Hormone
  • Mikronährstoffen wie Vitaminen und Mineralien

gelingt es sehr häufig, die Beschwerden zu lindern oder zu beseitigen.

Sollten auch Sie unter PMS leiden, nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf und wir finden die richtige Behandlung zur Linderung Ihrer Beschwerden.
Ich berate Sie gerne.

Kinderwunschbehandlung

Naturheilkundliche Kinderwunschbehandlung

Viele Paare wünschen sich Kinder für ein erfülltes Leben. Leider bleiben immer mehr Paare ungewollt kinderlos, was zu großem Stress, psychischen Belastungen und Problemen in der Beziehung führen kann. Die Gründe für eine ungewollte Kinderlosigkeit sind vielfältig. Sie können hormonell, körperlich, psychisch usw. bedingt sein.

Neben medizinischen Gründen ist häufig auch unser moderner Lebensstil mit guten Verhütungsmöglichkeiten der Verursacher, schieben doch viele Paare den Kinderwunsch immer weiter hinaus, sodass die Fruchtbarkeit der Frau mit fortschreitendem Alter häufig bereits wieder gesunken ist. Doch nur in 30-40 % der Fälle liegt die Kinderlosigkeit an der Frau, ebenso häufig liegt das Problem beim Mann.

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Aufgrund der vielen möglichen Ursachen einer ungewollten Kinderlosigkeit ist eine fundierte Diagnose unerlässlich für eine erfolgreiche Behandlung. Sowohl die Schulmedizin als auch die Naturheilkunde bieten wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten und werden im besten Falle ergänzend und aufeinander abgestimmt eingesetzt.

Eine naturheilkundliche Behandlung birgt große Chancen, als Ergänzung oder wenn schulmedizinische Behandlungen nicht zum Erfolg geführt haben. Es ist erwiesen, dass z.B. die Verbesserung der Lebensstilfaktoren die spontane Schwangerschaftsrate stark steigern kann. Die zuverlässigsten Daten liegen zur Optimierung des Lebensstils, der Ernährung und Nahrungsergänzung vor. Jedoch können auch weitere naturheilkundliche Methoden ergänzend genutzt werden, um den unerfüllten Kinderwunsch zu behandeln.

Therapie

Die Behandlung erfolgt immer individuell auf das betroffene Paar abgestimmt. Sie kann sich aus verschiedenen naturheilkundlichen Methoden zusammensetzen wie

  • Umstellung des täglichen Lebens, z.B. durch Vermeidung von schädlichen Substanzen
  • Ernährungsumstellung und -optimierung, evtl. verbunden mit einer Gewichtsabnahme oder -zunahme
  • Entgiftung der wichtigsten Körpersysteme
  • orthomolekulare Therapie
  • Behandlung mit Probiotika
  • phytotherapeutische Behandlung mit Heilpflanzen
  • Homöopathie
  • Behandlung mit homöopathisch potenzierten Hormonen

Ich berate Sie gerne.

Post Pill

Post Pill Syndrom

Die Antibabypille ist seit Jahrzehnten eines der beliebtesten Verhütungsmittel für viele Frauen. Sie ist einfach in der Anwendung und bei der richtigen Einnahme das sicherste Verhütungsmittel. Doch leider treten häufig beeinträchtigende Nebenwirkungen auf, sodass immer mehr Frauen auf die Antibabypille verzichten wollen.

Wirkungsweise der Pille

Die Pille greift in den natürlichen Hormonzyklus der Frau ein. Durch enthaltenen Hormone Östrogen und Gestagen wird dem Körper eine Schwangerschaft vorgetäuscht und die Ausschüttung von FSH (follikelstimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon) aus der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gehemmt.

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Diese beiden Steuerhormone verursachen normalerweise, also ohne Pilleneinnahme, das Wachstum und die Reifung der Eizellen und die Auslösung des Eisprungs. Aufgrund der künstlichen Zufuhr von Hormonen über die Pille, „denkt“ der Körper nun, er braucht FSH und LH nicht mehr zu produzieren, da ja bereits genug Östrogen und Progesteron vorhanden sind – allerdings künstlich über die Pille. Das heißt zusammengefasst, die Pille greift in den gesamten hormonellen Regelkreis vom Eierstock bis ins Gehirn ein und schaltet dort die natürlichen Funktionen aus. In der Folge finden keine Eisprünge mehr statt. Folgerichtig bewirkt das Absetzen der Pille bei den meisten Frauen erst einmal ein Chaos im Körper, da dieser wieder lernen muss, oben genannte Hormone selbst zu produzieren und regelmäßige Zyklen auszubilden.

Symptome

  • Zyklusschwankungen ‒ unregelmäßige, zu kurze oder zu lange Zyklen
  • Amennorrhoe (Ausbleiben der Regelblutung)
  • Neigung zu Gelbkörperschwäche mit oder ohne Beschwerden in der 2. Zyklushälfte
  • Eizellreifungsstörungenund ausbleibende Eisprünge
  • eher schwächere Menstruationsblutung, aber auch zu starke Blutungen sind möglich
  • Haarausfall oder schlechte Haut (Pickel, Akne) 

Gerade für Frauen, die die Pille absetzen, um schwanger zu werden, kann es sehr belastend sein, wenn es zu Zyklusstörungen, Ausbleiben des Eisprungs oder der Regelblutung (Amenorrhoe) kommt. Besonders anfällig für die sogenannte „Post-Pill-Amenorrhoe“ gelten v.a. Frauen mit später erster Regelblutung, seltenen Regelblutungen, Gelbkörperschwäche, Zyklen ohne Eisprung und untergewichtige Frauen. Viele Pillenanwenderinnen sind bei der ersten Einnahme unter 20 Jahre alt und haben häufig natürlicherweise noch keinen regelmäßigen Zyklus, sodass der Körper nach dem Absetzen der Pille überhaupt erst lernen muss, einen solchen zu entwickeln. Hier müssen die Eierstöcke also zunächst wieder geweckt werden und dazu noch ihre Funktion überhaupt erlernen.
Abschließend sei jedoch gesagt, dass die monatelange Amenorrhoe nach Absetzen der Pille die Ausnahme ist und sich der Zyklus bei gesunden Frauen und sofern sie nicht unter o.g. Altersgruppe fallen, normalerweise nach spätestens 3 Monaten normalisiert hat.

Wie der Körper auf das Absetzen der Pille reagiert, kann man leider nicht voraussagen. Daher kann es sinnvoll sein, die Pille schon einige Zeit vor einer gewünschten Schwangerschaft abzusetzen und in der Zwischenzeit anders zu verhüten. Auf jeden Fall sollten Sie mit der Möglichkeit rechnen, dass es einige Zeit dauern kann, bis sich Ihr Zyklus einpendelt und dies bei einem möglichen Kinderwunsch berücksichtigen.

Bei manchen Frauen wirkt sich das Absetzen der Pille auch negativ auf die Haut aus, es bilden sich Pickel bis hin zur Akne, was sehr belastend sein kann. Hier nutzen meist rein äußerliche Anwendungen, wie Ausreinigung, Dermabrasion etc. nur bedingt, da der Körper durch die Pilleneinnahme insgesamt aus dem Gleichgewicht geraten ist und neben dem Hormonsystem auch andere Körpersysteme betroffen sind. Hier sind vor allem die Entgiftungsorgane Leber, Niere und Darm zu nennen. Eine Anregung der genannten Organe über geeignete naturheilkundliche Maßnahmen plus eine Umstellung der Ernährung können hier zur Normalisierung der Haut führen.

Therapie

Nach jahrelanger Einnahme der Pille und dem damit verbundenen künstlichen Ausschalten des natürlichen Zyklus, muss das Hormonsystem aus dem Tiefschlaf geweckt werden, eventuell verbunden mit einer Stärkung der Stoffwechsel- und Entgiftungsorgane.
Hierbei bieten sich verschiedene Therapien der Naturheilkunde an wie die Phytotherapie (Therapie mit Pflanzen), die Homöopathie, Spagyrik oder auch die Einnahme von gezielten Mikronährstoffen oder eine Umstellung der Ernährung.
Ich berate Sie gerne.

frauenheilkunde

Rezidivierende Blasenentzündungen

Blasenentzündungen – auch Zystitis oder Blasenkatarrh genannt – sind häufige Erkrankungen und viele Frauen leiden jahrelang unter wiederkehrenden Infektionen. Die Beeinträchtigung des Lebens ist dabei meist enorm, gehen Blaseninfekte doch meist mit großen Schmerzen, ständigem Harndrang und häufig auch Allgemeinsymptomen wie einem allgemeinem Krankheitsgefühl und Erschöpfung einher.

Meist wird die Blasenentzündung durch Bakterien verursacht, die durch die Harnröhre aufsteigen und so in die Harnblase gelangen.

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Symptome einer akuten Blasenentzündung

  • Schmerzen/Brennen beim Wasserlassen (Algurie)
  • ständiger Harndrang, häufiges Wasserlassen mit nur kleiner Harnmenge (Pollakisurie)
  • erschwerte Entleerung der Blase (Dysurie)
  • auch unwillkürlicher Abgang kleiner Harnmengen kann vorkommen, z. B. beim Husten oder Niesen
  • eventuell Blutbeimischungen im Urin

Kommen Fieber oder Schmerzen im seitlichen unteren Rücken dazu, der sogenannte Flankenschmerz, ist es wahrscheinlich, dass die Keime von der Blase in Richtung Niere gewandert sind und womöglich bereits eine Nierenbeckenentzündung (Pyelitis oder Pyelonephritis) besteht. In diesem Fall sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Ursachen

Hauptursache von Blasenentzündungen sind meist aufsteigende Infektionen durch verschiedene Bakterienarten. In 80 % der Fälle ist Escherichia coli der Verursacher, ein Bakterium, das physiologisch im Darm angesiedelt ist und dort keine Beschwerden verursacht und wichtig für eine normale Darmtätigkeit ist. Wenn Bakterien aus dem Darm jedoch in andere Körperbereiche, in die sie ursprünglich nicht gehören, wie z.B. die Harnröhre, verschleppt werden, können sie unter bestimmten Voraussetzungen Krankheiten verursachen.
Weitere Ursachen einer Blasenentzündung können z.B. mechanische Auslöser sein, wie ein Blasenkatheter oder Geschlechtsverkehr, die sog. Honeymoon-Zystitis, von der gerade junge Frauen häufig betroffen sind oder auch Unterkühlung, z.B. durch kalte, nasse Füße oder längeres Sitzen auf einem kalten Untergrund. Daneben gibt es nicht selten Frauen, die während ihrer Regelblutung unter immer wiederkehrenden Blasenentzündungen leiden. Auch in oder nach den Wechseljahren treten Blasenentzündungen häufiger auf, weil die Schleimhäute trockener, dünner und anfälliger werden.
Auch psychischer Stress kann eine Rolle bei der Entstehung von Blasenentzündungen spielen. Durch die Daueranspannung wird die Blase nicht vollständig entleert. Im Restharn können sich dort verbliebene Bakterien vermehren und zur Zystitis führen.

Begünstigt werden können Blasenentzündungen durch ungenügendes Trinken, da sich durch die ungenügende Durchspülung der Harnwege Bakterien leichter vermehren können.

Es können jedoch auch ganz andere Erkrankungen die Ursache sein, die vorrangig zunächst nichts mit dem Urogenitaltrakt zu tun haben. Beispielsweise erkranken Diabetiker oder Personen mit Immunstörungen öfter an Blasenentzündungen. In solchen Fällen muss zunächst die Grunderkrankung entsprechend behandelt werden.
Eine weitere Ursache für chronische oder immer wiederkehrende Harnwegsinfekte kann auch ein gestörtes Milieu in Darm und/oder Scheide (Darm- bzw. Vaginalflora) sein, z.B. aufgrund von Antibiotika-Einnahme. Ob sich in der Scheide krankmachende Keime ausbreiten können, hängt u.a. vom dort herrschenden pH-Wert und dieser wiederum von den dort lebenden Bakterien ab. Eine gestörte Scheiden- und Darmflora kann auch Folgen auf die Harnröhre und Blase haben, weil Keime dorthin verschleppt werden können und die Abwehr insgesamt geschwächt ist.

Therapie

Die schulmedizinische Behandlung umfasst meist die Gabe von schmerzlindernden, teilweise auch entzündungshemmenden und entkrampfenden Arzneimitteln und Antibiotika.

Bei unkomplizierten Harnwegsinfekten lassen sich durch die Anwendung naturheilkundlicher Methoden Antibiotika häufig umgehen und die damit verbundenen möglichen Nebenwirkungen wie Resistenzbildung, Schädigung der Darm- und Scheidenflora mit daraus eventuell resultierenden weiteren Erkrankungen.
Darüber hinaus lassen sich mit geeigneten Maßnahmen Blasenentzündungen oft vorbeugen, sodass diese erst gar nicht entstehen.

Naturheilkundliche Behandlung bei Blasenentzündung

Die Naturheilkunde hält ein breites Spektrum an Therapien gegen Blasenentzündungen bereit. Hier bieten sich z. B. die Behandlung mit Heilpflanzen, Homöopathie, die Gabe von Mikronährstoffen, Probiotika, Umstellung der Ernährung und die Behandlung mit Probiotika an.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie belastend wiederkehrende Blasenentzündungen sind und biete Ihnen in meiner Praxis vielfältige naturheilkundliche Therapien zur Behandlung und Vorbeugung an.
Ich berate Sie gerne.

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